Für jede Art von Science Fiction Tabletop – und auch für Jetztzeit-Szenarien – ist eine Raumstadtion bzw. ein Flughafen ein sehr passendes Gelände. Als ambitioniertes erstes Projekt blieb es allerdings nicht bei einer Landeplattform und einem Tower, es kamen bald allerlei Nebengebäude dazu: eine Garage, Wohnbarracken, ein größeres Haupthaus, Zäune und andere Begrenzungen, mit denen sich rasch ein in sich geschlossener Komplex aufbauen läßt, in dem Spacemarines und Aliens hervorragend “hide and seek” spielen können.
Die Kolonie ist das bisher materialaufwändigste Projekt, da die Gebäude deutlich größer sind als mittelalterliche Häuser oder die kleinen Hütten der Wüstenstadt. Die Stabilität der von mir verarbeiteten Korkplatten läßt auch hohe Gebäude wie den Tower problemlos zu.
Ich bin mit dem Material sehr zufrieden. Frühere Versuche mit dickem Papier, Pappe, Architektenkarton oder Balsaholz haben mir weniger gut gefallen, da sie entweder zu anfällig waren (gerade Papier und Pappe hatten die Tendenz, sich in feuchter Luft zu verziehen oder durch Lagerung einzuknicken) oder zu teuer (sicher, man kann eine ganze Kolonie aus Balsaholz bauen, aber wer will das bezahlen?) oder zu schwer zu verarbeiten. Korkplatten sind für mich wirklich das Material der Wahl, auch wenn sehr feine Strukturen damit nicht zu machen sind, so dass ich es mit z.B. mit Holz und Draht ergänze.
Während die meisten Gebäude der Kolonie jetzt bestehen, hapert es an der Bemalung – die großen, gleichförmigen Flächen sind nicht gerade spannend und dann passiert es allzu schnell, dass mich ein anderes Projekt mehr lockt und ich den Pinsel wieder zur Seite lege. Zudem ist die Kolonie ja auch so einsetzbar und hat bereits ihre ersten Schlachten gesehen. Aber immerhin, der Tower und die Landeplattform sind bereits schwarz grundiert. Das ist der erste Schritt auf einer noch ziemlich langen Straße…














