Kuddelmodell

Januar 15, 2010

Mortheim -Der Anfang-

Einsortiert unter: Modellbau, Uncategorized — kris292 @ 2:51 pm

Schwesternschaft des Sigmar
Schwesternschaft des Sigmar

Mortheim ist – für alle, die es nicht wissen – ein Tabletop, das in der Warhammerwelt spielt. Es spielt in einer Stadt, die von einem Meteoriten zerstört wurde, der Warpstein enthielt. Verschiedene Gruppen von “Interessenten” treffen sich in dieser Stadt, um das Chaosgestein zu bergen – oder eben jene zu vernichten, die sich von dem Warpstein angezogen fühlen.  Demnach sind die Ruinen von Mortheim der Schauplatz zahlreicher Kämpfe zwischen Skaven, Orks, Menschen, Zwergen, Elfen und allen anderen Rassen aus der Warhammer Welt.

Eine ganze in Trümmern liegende Stadt für Tabletop nachzubauen, ist natürlich ein ziemlich umfangreiches Unterfangen, aber für den Beginn genügen eine Ruinen, um das Gefühl zu vermitteln, damit die Schwesternschaft des Sigmar – meine für dieses Szenario bevorzugte Armee – auch richtig zur Geltung kommen kann.

Die Ruinen weisen unterschiedliche Stadien der Zerstörung auf. Diese hier zum Beispiel besteht eigentlich nur noch aus ein paar Mauerresten, Trümmern, einem verbogenen Holzfußboden und einem Pfeiler. In den Ecken sammeln sich Schutt und Schmutz.

Das Modell ist aus Korkfliesen geschnitten, der Boden ist mit echten Hölzchen ausgelegt (Vollholzlaminat, das läßt natürlich die Miete steigen…), der Schutt besteht aus mit Ponal verrührtem Sand, der nach dem Trocknen bemalt, geinkt und gebrushed wurde.

Von diesem Gebäude ist etwas mehr stehen geblieben, was im Spiel die Möglichkeiten eines Angriffs von oben und weite Sicht eröffnet. Ich habe darauf verzichtet, Treppen oder Leitern fest einzubauen.

Das gleiche Gebäude von außen. Zuerst schien es mir seltsam, die Ruine in dem leuchtenden Rot zu bemalen, aber warum soll alles grau und verbrannt sein, selbst in einer Stadt wie Mortheim? Die Balken- und Rahmenkonstruktionen an der Außenwand sind, ebenso wie der Fußboden, aus echtem Holz. Es war so viel einfacher, damit zu arbeiten und das Holz entsprechend einzufärben und zu drybrushen, als Karton oder irgendeinen Schaumstoff zu nehmen und zu versuchen, dem dann eine Holzstruktur aufzumalen.

Hier eine “Ruine im Rohbau” – mit ein paar Kriegerinnen der Schwesternschaft, die sich – anders als ihre Mutter Oberin – von der Bemalung her auch noch im Werden befinden.  Das Gebäude wird so groß werden, dass es auch Kämpfe in seinem Inneren erlaubt, mit mehreren Zimmern und zwei Stockwerken. Um alles erreichen zu können, werden Teile der Wände abnehmbar sein – ob das praktikabel ist, wird sich erst zeigen, wenn es fertig ist. Insgesamt möchte ich die Ruine variabel halten, also Wände und Dächer herausnehmbar machen, allerdings nur, wenn es damit noch gut aussieht.  Rollenspielansprüche und Modellbauperfektionismus können da durchaus im Widerstreit liegen .-)

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